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Am 6. Juni 1947 gründeten 17 Bergleute der Zeche Friedrich-Heinrich in

Kamp-Lintfort einen Bergknappenverein in Geldern.

Am 30. April 1950 fand die große öffentliche Fahnenweihe auf dem Marktplatz vor der zerstörten Pfarrkirche statt. Es folgte ein erster großer Umzug von Bergknappen mit Musik durch Gelderns Straßen. Von dem ersten Gedanken bis zur Fertigstellung der Fahne lag eine Währungsreform. Das eingesammelte und gespendete Geld verlor drastisch an Wert. Es wurde wieder mal von vorne angefangen und Veranstaltungen und Verlosungen für die  Anschaffung einer Fahne gemacht.

Von 1951 bis 1967 wurden in vier Bauabschnitten 114 Wohnungen erstellt. Das Baugebiet erhielt den Namen Barbarasiedlung. Und wieder waren es Bergleute, die mit ihrem Einsatz und Tatendrang der Stadt Geldern eine weitere neue Perspektive gab. Der erste Spatenstich fand im April 1951 satt. Es wurde nicht nur Wohnraum für sich selber geschaffen, sondern fast jeder Bauherr hat eine kleine Einliegerwohnung mit gebaut, so dass auch viele andere Bürger mit gutem Wohnraum versorgt werden konnten. Alle Häuser, zum Beispiel auf der Sankt Barbarastraße, wurden in Eigenleistung erstellt. Jeder half jedem und jeder konnte irgendetwas.

Eines der Höhepunkte war das erste internationale Grenzlandtreffen der Berg- und Knappenvereine von NRW vom 08. bis zum 11. September 1967 in Geldern. Damals waren über 3000 Bergknappen aus NRW, den angrenzenden Ländern, aus Belgien, Frankreich und Holland in Geldern zu Gast. Die Zahl der Zuschauer wurde auf über 20.000 geschätzt.

1967 war auch das Jahr, wo die verantwortlich Handelnden den Jugendspielmannszug gründeten. Am 11.November 1968 führte der Jugendspielmannszug zum ersten Mal den St. Martinsumzug in Geldern an. Zwei Jahre später, kaum einer weiß noch davon, spielte unser Jugendspielmannszug für die Aktion Sorgenkind bei einem Konzert 1.900 DM ein. 1971 stellte der Verein zum ersten Mal den St. Martindarsteller in Geldern.

Im August 1972 veranstaltete der Verein zum zweiten Mal ein Grenzlandtreffen. 30 Musik- und Spielmannszüge und über 70 Knappenvereine nahmen an dieser Veranstaltung teil.

1977 fand der erste NRW-Knappentag in Geldern statt. 48 Musik- und Spielmannszüge und über 3000 Knappen in ihren Trachten zogen durch Gelderns Straßen.

1997 feierte der Verein sein 50 jähriges Bestehen und der Spielmannzug wurde 20 Jahre alt. 30 Musik- und Spielmannszüge und fast 3000 Teilnehmer feierten an zwei Tage das Vereinsjubiläum am Gelderner Bahnhof.

Am 08.09.2007 führten wir die Landeskirchschicht in Geldern durch. 10 Musik- und Spielmannszüge und 48 Knappenvereine mit 1000 Teilnehmern beteiligten sich an dieser Veranstaltung.

Ein großes Benefizkonzert am 10. April 2011 mit unseren Spielmannzugfreunden aus Hartefeld, Kapellen und Walbeck zugunsten der Erdbebenopfer in Japan erspielte den Betrag von über 400 €, die auf das Konto des DRK´S eingezahlt wurden.

Am 28. Oktober 2012 führten die Spielmannzüge von Geldern, Kapellen und Hartefeld vor 500 Zuhörern im Seehotel ein großes Konzert auf. Dabei wurde vom Bürgermeister Ulrich Janssen der Kulturpreis der Stadt Geldern "De Geldernsche Wend" verliehen.